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Dienstag, 26. März 2013

2013... echt jetzt???

Haben wir schon 2013 und ich habe seit Mai 2012 hier nichts mehr gepostet... Verdammt! Dabei gibt es einige Neuigkeiten:

Ich bin nun Co-Autor auf dem Blog Scary Places von der lieben kate! Da bin ich seit der Gründung des Blogs zwar dabei, habe dort aber noch nichts geschrieben... Sorry Kate >_<°
Jedenfalls stellen wir beide dort Geisterorte und ähnliches vor. Erster Halt: Das Tor zur Hölle! Nur wo ist der Ausgang?

Die nächste Neuigkeit befasst sich nun mit dem eigentlichen Thema dieses Blogs: Musik!

Ja, ich habe in diesem Jahr ohne ein einziges Wort nicht aufgehört, Musik zu hören (oder was ich als 'Musik' bezeichne ;-)). In einem Jahr kann viel zusammen kommen... und das ist es auch! Seeed haben ein neues Album auf den Markt gebracht, Ein Mann, der sich Herr Sorge nennt und aussieht, wie eine abgehalfterte Version von Samy Deluxe, hat ebenfalls etwas rausgebracht und die allseits bekannten Linkin Park sind ihrem Sound, den sie seit Minutes to Midnight eingeschlagen haben, mit ihrem mitlerweile fünften Studioalbum treu geblieben. Aber da wir hier ja nicht vom Mainstream reden, komme ich nun auf eine andere Perle der Veröffentlichungen aus dem Jahre 2012, nämlich dem neuen Album von Enslaved!

Dieses hört auf den Namen RIITIIR. Das sieht so etwas seltsam aus und sollte normalerweise in Runenschrift hier stehen, welche ich aber leider nicht zur Verfügung habe. Aber zu Erst einmal zur Band selbst. Enslaved wurde 1991 von Grutle Kjellson (Bass-Gitarre, Gesang) und Ivar Bjørnson (Gitarre, Keyboards) gegründet und gehörte zu den wichtigsten aufstrebenden Bands der -Bewegung in dieser Zeit in Norwegen, zu denen zum Beispiel auch Darkthrone, Immortal und Mayhem zählten. Im Gegensatz zu vielen dieser Bands behandelten Enslaved nicht das Thema des Satanismus, sondern schrieben Songs über die Sagen und Mythen ihrer Vorfahren, den Glauben an Odin und die Asen. Dadurch gelten Enslaved als die Begründer einer neuen Musikrichtung, die sich nennt. Zwar bedienten sich bereits die Schweden Bathory in ihren Texten der Thematik der Wikinger, benutzten jedoch nicht diesen Begriff für ihre Musik. Des Weiteren vermieden Enslaved die Verwendung von Pseudonymen, ließen von Anfang an viele folkloristische Elemente in ihre Songs einfließen und verbanden krächzenden Schrei-Gesang mit hymnischen Männerchören. Ab dem dritten Album Eld kamen auch progressiver Rock in die Songs mit hinein. Dieser Weg wurde (bis auf das direkte Nachfolgeralbum Blodhemn, welches wegen zahlreicher negativer Stimmen zu Eld aus dem Fanlager wieder nach altem Stil eingespielt wurde) konsequent weiter gegangen.

Dank der Ausdauer der Band haben wir nun RIITIIR, ein wirklich episches Meisterwerk des viking metal! Wunderschöne Melodien, verschmolzen mit harten Riffs und der rauhen Stimme von
Grutle Kjellson. Schon der erste Track, Thoughts Like Hammers, zeigt perfekt, wo es hingeht: Epischer viking metal, der aber nichts an der Härte des black metal verloren hat. Deswegen habe ich auch diesen Song ausgewählt. Nun viel Spaß beim zuhören, vielleicht mögt ihr es ja ;-)

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Artist: Enslaved
Track: Thoughts Like Hammers
Cataloge: NB 2932-0
Format: CD, Album
Country: Norway
Genre: Black Metal, Progressive Rock

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Mittwoch, 23. Mai 2012

Alles neu macht der Mai...

... Wie, nix mit Englisch? Lies den Titel des Posts nochmal...

... Hä? Lies NOCHMAL!

... Ahso, hast kein Bock mehr auf Englisch? Sehr schön! Du hast es erfasst!

Ich habe mir gedacht, ich lass das mal mit dem Englisch. Wenn jemand das hier liest, wird er / sie eh der deutschen Sprache mächtig sein ;-) Dies ist (bis jetzt) die einizge Neuerung. Vielleicht kommt noch was, aber was weiß ich selbst noch nicht...

Heute möchte ich eine französische Band vorstellen. Ich habe bewusst kein Genre dazu geschrieben, da eine zuordnung bei Alcest einfach zu schwer wäre. Angefangen als Black Metal Band, seit dem ersten Album über Shoegaze zum Post-Rock mit noch vereinzelten Black Metal-Anleihen. Vielleicht kann man Alcest auch noch gerade als atmosphärischen Black Metal bezeichnen, was aber der Musik auch nicht gerecht wird. Alcest stammen aus Avignon, gegründet im Jahr 2000 von Neige und Winterhalter, welche schon zusammen in den Bands Amesoeurs und Peste Noire spielen, bzw. spielten (Amesoeurs haben sich leider nach dem ersten Album aufgelöst), und sich mit Alcest quasi ein Soloprojekt zugelegt haben. Peste Noire ist quasi das genaue Gegenteil von Alcest und Amesoeurs. Hier wird auf eine sehr rohe Art und Weise dem Black Metal gehuldigt, während Alcest und Amesoeurs um einiges ruhigere Musik spielen. Der Unterschied zwischen Amesoeurs und Alcest ist da schon kleiner, aber erkennbar. Alcest ist eher ein Mix aus Peste Noire und Amesoeurs. Ruhig, aber mit einem höheren Blackanteil.

Die Musik lädt einfach zum Nachdenken oder zum versinken in eine schöne, manchmal melanchonische Traumwelt ein. Vergiss deine Sorgen und lass dich von der Musik tragen... und du wirst die Reise geniesen. Besonders empfehle ich diese Band Leuten, die immer dachten, Black Metal ist eine christenhassende, kreischende und lärmende Störung des Gehörganges (... auf diese Beschreibung bin ich stolz xD). Hier wird bewiesen, das Black Metal auch etwas verdammt schönes sein kann. Ausgewählt habe ich den längsten Song des aktuellen Albums Les voyages de l'âme mit dem Titel Là où naissent les couleurs nouvelle. Hört es euch an, vielleicht gefällt es euch ja ;-)

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Artist: Alcest
Track: Là où naissent les couleurs nouvelle
Album: Les voyages de l'âme
 Cataloge: PRO 122
Format: CD, Album
Country: France
Genre: Atmospheric Black Metal, Post-Rock, Shoegaze

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Freitag, 2. März 2012

Realm of thorns or full of thorns... / Reich der Dornen oder dornenreich...

No matter how you translate it, it fits! The music of Dornenreich is as varied as his translations. Founded 1996 in austria as a black metal band, which was 'flavoured' with (neo)folk influences up to a complete accustic album, played only with a guitar and a violin.

The lyrics are about nature, human life and in a very poetic way written. Most of the black metal bands have antichristian lyrics, not so Dornenreich. The lyrics are more a philosophical point of view on life which gives the listener a little time to rest and think about his own life. The music is hard, but in a melancholic way extremly beautiful. This combination is best shown in the third album, Her von welken Nächten. The focus of the entire plot of this first conceptalbum revolves around a person's self-knowledge and its associated incarnation.

I've chosen the song Ich bin aus mir of this album, because its one of the most intense songs from the band... and because its one of my favorites ;-) The video is taken from the live DVD Nachtreisen. Listen to it and feel the great atmosphere of the band, maybe you'll like it ;-)


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Artist: Dornenreich
Titel: Ich bin aus mir
Album: Her von welken Nächten
Cataloge: PRO 033
Format: CD, Album
Country: Austria
Genre: Melodic Black Metal

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Egal, wie man den Namen interpretiert, er stimmt immer! Die Musik von Dornenreich variiert  genauso wie die Interpretationen des Namens. 1996 in Österreich als Black Metal Band gegründet, welche mit (neo)folk Einflüssen 'angereichert' wurde und dann bis zu einem komplett akkustischen Album - nur mit Gitarre und Violine eingespielt - kam.


Die Texte handeln von der Natur , dem menschlichen Leben und sind in einer sehr poetischen Art und Weiße geschrieben. Die meisten Black Metal Bands haben antichristliche Texte, nicht so Dornenreich. Die Texte sind mehr eine philosophische Sicht auf das Leben, die dem Hörer etwas Zeit gibt sich auszuruhen und über das eigene Leben nachzudenken. Die Musik ist hart, aber auf eine melancholische Art wunderschön. Diese Kombination zeigt sich am besten auf ihrem dritten Album, Her von welken Nächten. Im Vordergrund der gesamten Handlung dieses Konzeptalbums steht die Selbsterkenntnis eines Menschen und seine damit verbundene Menschwerdung.

Ich habe mich für den Song Ich bin aus mir entschieden, weil es einer der intensivesten  der Band ist... und weil es einer meiner Favoriten ist ;-) Das Video ist von der Live-DVD Nachtreisen. Hör es dir an und fühle die großartige Atmosphäre der Band, vielleicht magst du es ja ;-)